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Apfelchutney – süß, sauer, scharf, lecker!

Apfelchutney – süß, sauer, scharf, lecker!

Doch was ist eigentlich ein Chutney? Ursprünglich stammt das Chutney aus Indien. Dabei handelt es sich um würzige, süß-saure, teilweise scharfe Würzsauce, die eine püreeartige Konsistenz hat. In Indien werden Chutneys häufig zu jeder Mahlzeit frisch zubereitet und werden in der Regel zu scharfen Currys serviert um den Speisen eine zusätzliche Geschmackskomponente zu geben.
In der Kolonialzeit brachten die Engländer die Chutneys nach Europa und es wurde üblich, die Würzsaucen in Gläser einzukochen, um so eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten. Heutzutage bestehen Chutneys in erster Linie aus Früchten und Gemüse, die durch Zugabe von Kräutern, Gewürzen, Chili, Salz, Ingwer, Essig und Zitronensaft die gewünschte Geschmacksrichtung erreichen.

Rezept und Bilder von BBQPIT.de

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Zutaten

Für 6 Portion(en) ()

Zutaten

  • 1 Kilo Äpfel, gewürfelt
  • 200 Gramm Zwiebeln, fein gehackt
  • 200 Gramm brauner Zucker (idealerweise brown soft sugar)
  • 25 Gramm Ingwer, fein gehackt
  • 2 Stueck Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 Teeloeffel Salz
  • 1 Teeloeffel Ankerkraut Apfelkuchengewürz
  • 400 ml Weissweinessig
  • 3 Teeloeffel Zitronensaft
  • 100 Gramm Gelierzucker 2:1
Schwierigkeitsgrad
Leicht
Fertig in: 45Minuten

Kochzeit: 1Stunden

Apfelchutney – süß, sauer, scharf, lecker! Beschreibung

    Apfelchutney00
    Alle Zutaten für das Apfelchutney
     
    Zunächst ist Fleißarbeit angesagt, denn die Äpfel müssen geschält und vom Kerngehäuse befreit und gewürfelt werden. Die Chili, der Ingwer und die Zwiebeln werden ebenfalls fein gehackt. Mit der Auswahl der Chilischoten bestimmt man auch gleichzeitig den Schärfegrad des Apfelchutneys. Hier ist erlaubt, was schmeckt. Wer dem Chutney einen richtigen „Bumms“ verpassen will, kann hier gerne auf Habaneros zurückgreifen. Ich empfehle Jalapeños oder Pepperoni, die nicht zu scharf sind, denn die Schärfe sollte nicht im Vordergrund stehen.
    Ein Wort noch zum Ankerkraut Apfelkuchengewürz, welches aus folgenden Zutaten besteht: Zimt, Anis, Nelken, Muskatnuss, Fenchel, Ingwer, Piment und Kardamom. Dieses Apfelkuchengewürz passt nicht nur prima zum Apfelkuchen, sondern harmoniert generell perfekt mit Äpfeln. Es besteht zum Großteil aus Zimt. Solltet ihr das Gewürz nicht da haben, solltest ihr das natürlich schleunigst ändern.
    Für dieses Chutney reicht es aber notfalls auch, wenn man Zimt pur und etwas gemahlene Nelke hinzu gibt.
     
     
    Apfelchutney01
    Die Äpfel werden im Essig eingekocht
     
    In einem geeigneten Topf bringt man dann den Essig zum Kochen und löst darin den braunen Zucker auf (nicht den Gelierzucker!). Anschliessend gibt man die Äpfel und alle anderen Zutaten bis auf den Gelierzucker mit in den Topf und kocht das Apfelchutney bei mäßiger Hitze ein, bis es eindickt und eine musartige Konsistenz bekommt. Die Apfelstücke sollten jedoch nicht komplett verkochen, denn das Ziel ist es ein leicht stückiges Chutney zu bekommen. Das Einkochen dauert etwa 60 Minuten und dabei muss regelmäßig durchgerührt werden.
    Sobald der Großteil der Flüssigkeit verkocht ist und die gewünschte Konsistenz erreicht ist, gibt man den Gelierzucker hinzu, kocht es nochmal kurz auf und lässt es dann 5 Minuten auf niedriger Stufe simmern.
     
     
    Apfelchutney03
    Das Chutney wird heiss abgefüllt
     
    Das heisse Chutney wird dann umgehend in Einmachgläser, bzw. Twist-Off Gläser gefüllt, verschlossen und auf den Kopf gestellt, so dass ein Vakuum entsteht. Das Chutney ist kann dann problemlos bis zu 6 Monate aufbewahrt werden.
     
     
    Apfelchutney04
    Fruchtig-scharfes Apfelchutney
     
     
    Dieses Apfelchutney ist eine Wucht! Das Verhältnis von Süße, Säure und Schärfe ist ausgewogen und das erste kleine Glas habe ich glatt pur ausgelöffelt. Die kleinen Chilistücke im Chutney sorgen nicht nur für eine tolle Optik, sondern auch für einen dezenten, aber harmonischen Schärfekick. Dieses Chutney passt perfekt zu hellem Fleisch (Geflügel, Schwein), kalten Braten, Schinken, Käse oder einfach pur auf’s Brot. Probiert es aus, ihr werdet genau so begeistert sein, wie ich es bin!

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